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Neuer Pakt zur Asyl- und Migrationspolitik

Keine Flüchtlingsquoten, dafür knallharte Abschiebungen: Die EU-Kommission hat ihren Vorschlag für einen Migrationspakt vorgelegt. Ist das der Ausweg aus dem Dauerdrama?Wirklich neu ist der Großteil des Migrationspakts nicht.
 

Anja

Moderator
Nummer eins auf Telepolis:
Als die Väter des Grundgesetzes '49 das Recht auf Asyl ins Grundgesetz schrieben, hatten sie keine Ahnung, wie die Welt im Jahre 2020 aussehen würde. Deutschland war damals kein Einwanderungs- sondern ein Auswanderungsland. Und weil die deutschen Arbeitskräfte für ihr Können und ihre Tüchtigkeit bekannt waren, waren sie in den Einwanderungsländern willkommen.

Sie wurden sogar umworben. Ich erinnere mich, dass ich in meiner Jugend auf dem Dachboden des Elternhauses solche Broschüren aus den USA gefunden habe, die versuchten Deutschen die Auswanderung in die USA schmackhaft zu machen.
Auf Reisen durch die USA habe ich deutschstämmige Familien getroffen, die nach dem Krieg in die USA ausgewandert waren und es dort allesamt zu etwas gebracht hatten.

Für Deutschland war das ein Aderlass, aber unter den Umständen unvermeidbar. Eine massenhafte, illegale Immigration von Menschen mit erheblich anderer Kultur und Wertvorstellungen, aus Afrika und Teilen Asiens, mit massenhaft vorgetragenen, kaum überprüfbaren Märchen von "politischer Verfolgung" haben sich die Väter des Grundgesetzes bestimmt nicht dabei gedacht.
Damals lag Deutschland in Trümmern. Dass einmal hunderte Millionen liebend gerne in die Sozialsysteme des inzwischen reichen Deutschlands gelangen möchten konnte man '49 nicht vorhersehen.

Wir können nicht alle aufnehmen, die irgendwo auf der Welt mühselig und beladen sind. Europa muss sich zuerst um Europa kümmern. "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" - vom Fernsten war nie die Rede.

Es wird höchste Zeit, sich von einem unbeschränkten Asylrecht zu verabschieden. Das kann Europa nicht ewig durchhalten, no way.
Wir brauch Zuwanderung, das ist klar. Aber nicht von denen, die am aggressivsten drängeln, die sogar für sie gebaute Unterkünfte anzünden.

Sondern von Leuten, die unser Land voranbringen. Die intelligent, gebildet, motiviert und fleißig sind - und die zu uns passen. Die bereit sind sich hier tatsächlich zu integrieren und nicht sich in Parallelgesellschaften abkapseln.

Ein solcher Kurswechsel ist dringend notwendig - so lange noch die Chance dazu besteht.

Denn Jahr für Jahr wird Deutschland durch die verfehlte Politik für die Zuwanderung von Leistungsträger unattraktiver. Und Deutsche Akademiker wandern ins Ausland ab, weil ihnen dort bessere Bedingungen geboten werden. Grundlagenforscher in die USA, Ärzte nach Norwegen, usw...
 

Anja

Moderator
Loser321/Telepolis
Europa wird destabilisiert und das mit voller Absicht. Unsere Politiker destabilisieren Europa und zerstören die Gesellschaften der Länder. Das was passiert oder eben nicht passiert, ist so gewollt. Mir kann niemand erzählen, die wissen nicht was sie tun, schlechte Beispiele gibts mehr als genug.

Yascha Mounk sprach zwar über Deutschland, als er von dem Experiment erzählte, aber ich glaube das gilt auch für ganz Europa.
Schweden scheint das Modell für Europa zu sein, so soll es überall werden. Und das wird wohl nicht der Endzustand sein, weil ab einem gewissen Punkt, verliert man die Handlungs- und Einflussmöglichkeiten, dann verselbstständigt sich das. Am Ende wird Europa ein Drittwelt Kontinent sein, so wie es Afrika jetzt schon ist.
 

Deutsch

Moderator
Nach jahrelangem Streit hat die EU-Kommission ihre Pläne für die Reform der europäischen Asyl- und Migrationspolitik vorgelegt. Diese sehen unter anderem mehr Abschiebungen, schnellere Asylverfahren und in Notfällen einen Krisenmechanismus vor.


Klingt ja erstmal gut, dann aber heißt es „die Länder müssen dieses und jenes“, dazu notwenige Krisensituationen sind somit vorprogrammiert. Somit ist das ganze wieder nichts als Schönfärberei, der Niedergang Europs wird fortgeführt.
 
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